Was für Sicherungssysteme gibt es?

Es gibt hauptsächlich drei Systeme.

Ein kleiner Einblick in die Welt der Sicherungen.

Grundlegend gibt es in Kletterparks drei verschiedene Sicherungsmöglichkeiten. Alle drei Methoden gelten als sicher.

SelbstsicherungSelbstsicherung

meistgenutztes Sicherungssystem

Das am Häufigsten genutzte System ist die Selbstsicherung, womit sich der Gast selbst in die Sicherungsseilen einhängt.

Die Grundregel ist dabei sehr simple. "Nie beide Sicherungen gleichzeitig aushängen!". Bei Einhaltung dieser Regel ist das System sehr sicher.

Smart Belay von Edelrid (Selbstsicherung)

Selbstsicherung - Smart Belay

Seit 2008 gibt es die 'Smart Belay'-Sicherung. Diese kommunizierenden Rollenkarabiner haben den großen Vorteil, dass stets nur ein Karabiner geöffnet werden kann. Somit ist ein komplettes Aushängen innerhalb der Übung fast unmöglich.


UmlaufsicherungSchienensystem

sicher aber manchmal etwas umständlich

Die zweite Möglichkeit ist ein 'Schienensystem'. Hier wird der Gast zu Beginn des Parcours eingehängt und kann sich erst am Ende des Parcours wieder aushängen. Dieses System ist ebenfalls sehr sicher. Allerdings kann nicht einfach 'überholt' werden. Falls ein Gast nicht weiter kann oder will, müssen oft alle anderen warten, bis dieser Kletterer vom Weitergehen überzeugt oder abgeseilt wurde.


Top-Rope-Sicherung'Top-Rope'-Sicherung

sicher aber manchmal etwas umständlich

Eine weitere Methode des Sicherns hat neben der Sicherheit auch einen pädagogischen Wert. Der Kletterer wird von unten "Top-Rope" von einem anderen Teilnehmer gesichert. Natürlich sollte das unter ständiger, geschulter Aufsicht passieren. Hier lernen die beiden Sicherungspartner sich einander zu vertrauen.

Auf Grund des hohen Personalaufwandes wird diese Möglichkeit aber eher selten genutzt, meist in speziellen Vertrauensübungen.