Die Geschichte der Kletterparks

Die Ursprünge der Kletterparks sind bei den Hindernisparcours des Militärs zu finden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden solche Parcours vor allem beim französischen, englischen und us-amerikanischen Militär genutzt, um die Soldaten zu trainieren.

Der deutsche Pädagoge Kurt Hahn (Bild links) gründete im englischen Exil 1941 die erste "Outward Bound"-Schule, in der vermutlich erstmals Rope Courses für pädagogische Zwecke eingesetzt wurden. In den 70'ern spaltete sich von "Outward Bound" dann das "Project Adventure" ab, dass 1971 den ersten Parcour an einer gewöhnlichen Schule installierte.

Ab 1974 wurden durch "Project Adventure" mit Unterstützung des amerikanischen Erziehungsministeriums viele weitere Kletterparcoures in Schulen installiert.

In Deutschland ist das starke Interesse an Kletterparks erst in den letzten Jahren aufgekommen, bzw. stark angestiegen. Zuerst setzten sich eher die Hochseilparks durch, also 'künstliche' anlagen. Erst später fanden auch die Waldseilparks (Kletterwälder, usw...) starke Verbreitung. Derzeit geht der Trend immer mehr zu solchen Anlagen, bei denen die Übungen direkt in einen bestehenden Baumbestand eingearbeitet werden.

Während es vorerst um die Ertüchtigung und die pädagogische Erziehung (Teamtraining) ging, dienen heute viele Anlagen einfach dem Freizeitvergnügen.

In Frankreich gibt es Europaweit die größte Anzahl an Kletterparks, landesweit über 600 Anlagen.


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